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Unterweisung

Die Unterweisung ist im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz geregelt und unterstützt das Ziel der gesundheits- und sicherheitsgerechten Arbeit. Darüber hinaus trägt sie als wichtiges Instrument zum reibungslosen Ablauf der Arbeit bei. 

Die Unterweisung beinhaltet vor allem verhaltens- und handlungsbezogene Anweisungen und ist vorwiegend als Schulung betreffend des Sicherheits- und Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz zu verstehen. Unterweisungen müssen nachweislich erfolgen und verlangen im Gegensatz zur Information in Folge ein (richtiges) Agieren der Arbeitnehmerinnen. 

Für eine erfolgreiche Umsetzung der Unterweisung sind der passende Methodeneinsatz und das Einbetten der Instruments Unterweisung in eine gelebte Sicherheitskultur besonders wichtig.

Nähere Informationen zur Planung und Vorbereitung der Unterweisung erhalten Sie in diesem AUVA-Merkblatt:

Um den Überblick bei der Planung und Organisation der Unterweisung zu bewahren bieten sich Checklisten an. Einen Entwurf dieser Checkliste finden Sie in der Rubrik Leeformulare oder hier:

Verständlichkeit und Sprache:

Wir kommunizieren mit unseren Mitmenschen ständig und in jeder Situation, sei es in verbaler und nonverbaler Form. Sprache ist daher alltäglich, immer und überall vorhanden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Art und Weise wie man kommuniziert ein wesentlicher Faktor bei der Unterweisung ist.

Über Kommunikation und jegliche Art von Sprache (Bilder, Texte, etc.) werden automatisch Werte, Vorstellungen und Weltanschauungen vermittelt. Wie wir sprechen und kommunizieren ist daher nie neutral.

Um der sozialen Vielfalt der Menschen am Arbeitsplatz auch bei der Unterweisung gerecht zu werden, empfiehlt sich die Einbeziehung von Gender und Diversity in der Planung, Organisation und Durchführung der Unterweisung.

Damit alle MitarbeiterInnen eine realistische Risikoeinschätzung durch die Unterweisung entwickeln können, muss die Unterweisung in einer verständlicher Sprache erfolgen (auch nicht-Deutsch oder Gebärdensprache). Dabei spielt auch der Austausch über die betreffende Arbeitssituation eine wichtige Rolle

Gender & Diversity:
Das Konzept „Gender und Diversity“ fließt auch viele Bereich der Evaluierung ein. Mehr Informationen zum Thema Gender und Diversity finden Sie unter: