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Fachausbildung zur Sicherheitsfachkraft (103. Fachlehrgang, Modul 1)

  • Daten: 03 – 03 Mär, 2020
  • Standort: Austria Trend Hotel Schillerpark
  • Adresse: Schillerplatz 1
  • Ort: 4020 Linz, Österreich

Die Fachausbildung schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung ab. Die schriftliche Prüfung besteht aus der Ausarbeitung einer Projektarbeit von rund 12 Seiten sowie deren Präsentation. Im Rahmen dieser Präsentation werden von der Prüfungskommission die mündlich zu beantwortenden Fragen gestellt. Bei nicht genügendem Erfolg kann die Prüfung nach einer angemessenen Frist (ohne nochmaligen Besuch des Fachlehrganges) wiederholt werden.

Zeugnis:
Der Teilnehmer erhält nach jedem Modul eine Teilnahmebestätigung. Über den erfolgreichen Abschluss der Fachausbildung wird ein Zeugnis ausgestellt.

Kompetenzzertifikat:
Die Fachausbildung für Sicherheitsfachkräfte kann auf Wunsch mit einer Zertifikatsprüfung zur Personenzertifizierung nach EN 17024 abgeschlossen werden. Genaue Modalitäten für den Erwerb und die Verlängerung des Zertifikates werden im Verlauf des Kurses bekannt gegeben.

Repetitorium:
Die wichtigsten Schwerpunkte des Fachlehrganges werden in einem dreitägigen, 24 Lehreinheiten umfassenden Repetitorium noch einmal behandelt, bearbeitet und vertieft. Die Teilnahme am Repetitorium ist verpflichtend.

 

 

 

Mit der Verordnung BGBl. Nr. 277/1995 hat der Bundesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales die Fachausbildung für Sicherheitsfachkräfte (SFK) geregelt.
Als Sicherheitsfachkraft darf nur tätig werden, wer die Fachausbildung erfolgreich abgeschlossen hat.

Themenschwerpunkte:
Die Ausbildung umfasst 288 Lehreinheiten (LE), wobei bis zu 96 LE durch Selbststudium ersetzt werden dürfen. Die folgenden Themenschwerpunkte müssen behandelt werden:
1. Einführung und Grundlagen
2. Rechtsgrundlagen und Normen
3. Grundsätze der Organisation und der Methoden des betrieblichen Arbeitnehmerschutzes
4. Sicherheit von Arbeitssystemen
5. Ergonomie
6. Schadstoffe
7. Ermittlung und Beurteilung von Gefahren, Festlegung von Maßnahmen
8. Kosten-Nutzen-Analyse
9. Psychologische und betriebssoziologische Grundlagen des betrieblichen Arbeitnehmerschutzes
10. Schnittstellen

Beim Lehrgang der AUVA werden 234 LE durch Vorträge vermittelt, dies entspricht einer sechswöchigen Ausbildung (36 LE pro Woche bzw. acht LE pro Tag) und wird in drei Modulen zu je 14 Tagen angeboten. Unmittelbar vor der Prüfung findet ein dreitägiges Repetitorium (24 LE) statt. 54 LE werden durch Hausübungen, Nachbereitungen, Projektarbeiten und auszuarbeitende Präsentationen im Selbststudium abgedeckt. Die Themenabfolge ist aufbauend gestaltet, sodass es erforderlich ist, die drei Module, beginnend mit Modul 1, in der vorgesehenen Reihenfolge zu absolvieren.

 

Alle an der Fachausbildung für Sicherheitsfachkräfte interessierten Personen.

Kosten der Fachausbildung

Jedes Modul:                       €  890,00 (mehrwertsteuerfrei)
Repetitorium:                       €  340,00 (mehrwertsteuerfrei)
Abschlussprüfung:               €  100,00 (mehrwertsteuerfrei)
Zertifikatsprüfung (optional):  €  105,00 (zzgl. 20 % USt.)

 

Lehrgangsleitung: Ing. Mag. Christian Schenk, AUVA
Tel. +43 5 93 93-20731
Mail: christian.schenk@auva.at

 

In den Kurskosten sind Verpflegung, sämtliche Skripten, Drucksorten, Gesetze (inkl. CD-Rom  "ArbeitnehmerInnenschutz Expert"), aushangpflichtige Gesetze und Baumappe sowie weitere Materialien inbegriffen, insbesondere das vierbändige Standardwerk der AUVA "Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft".

 

 

 

 

Zur Fachausbildung sind Personen zugelassen, die
1. ein Hochschulstudium oder Fachhochschulstudium einer technischen oder naturwissenschaftlichen Studienrichtung erfolgreich abgeschlossen haben, oder eine Reifeprüfung an einer höheren technischen Lehranstalt erfolgreich abgelegt haben, oder nach gewerberechtlichen Vorschriften eine Meisterprüfung oder den erfolgreichen Abschluss einer Werkmeisterschule nachgewiesen haben oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert haben
und 
2. eine mindestens zweijährige, dieser Ausbildung entsprechende betriebliche
 Tätigkeit ausgeübt haben.
Sonstige Personen sind zur Fachausbildung zugelassen, wenn sie
1. eine mindestens vierjährige betriebliche Tätigkeit ausgeübt haben und
2. durch Ablegen einer Aufnahmsprüfung an der Ausbildungseinrichtung nachgewiesen haben, dass sie über Grundkenntnisse auf technischem Gebiet verfügen.

Aufnahmsprüfung:
Die Aufnahmsprüfung zur Fachausbildung für Sicherheitsfachkräfte findet unmittelbar vor dem Modul 1 statt, konkret am 1. Kurstag um 08:00 Uhr, und wird in schriftlicher Form abgehalten. In einem Fragebogen wird der Kandidat mit Elementarfragen aus den Fachgebieten Mathematik, Mechanik, Physik, Chemie u.a. konfrontiert. Für die Bearbeitung steht knapp eine Stunde zur Verfügung.

 

 

Anwesenheit: In der ersten und letzten Lehrgangswoche besteht nach Vorgabe der SFK-VO absolute Anwesenheitspflicht. Für den gesamten Lehrgang ist eine verpflichtende Präsenzzeit von mindestens 80 % der Lehrgangsdauer vorgeschrieben.

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