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Alternsgerechte Arbeitsgestaltung

Gemäß § 4 des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes, BGBl. Nr. 450/1994, sind Arbeitgeber/innen verpflichtet, die für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer/innen bestehenden Gefahren zu ermitteln und zu beurteilen.

Dabei ist unter anderem die Beschaffenheit der Arbeit im Hinblick auf das Altern der Arbeitnehmer/innen zu berücksichtigen.

Die Erhaltung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit muss durch alternsgerechte Arbeitsbedingungen für alle Generationen gewährleistet sein.

Ergebnisse aus der Arbeitsplatzevaluierung, insbesondere aus den Bereichen Ergonomie und Arbeitspsychologie können hier als Basis dienen. Darüber hinaus bietet eval.at in dieser Rubrik Informationen und Unterlagen zum Thema.

Informationen zum Thema

Durchführung einer Altersstrukturanalyse

Der AUVA-Altersstrukturcheck ist das kostenlose Altersstrukturanalysetool der AUVA. Es dient der Erhebung der aktuellen und Vorausschau auf die zukünftige Altersverteilung in Ihrem Betrieb.

Die Ergebnisse werden grafisch aufbereitet und unterstützen Sie dabei rechtzeitig Handlungsbedarf in den Bereichen der Prävention und Personalentwicklung zu erkennen.

Ermittlung von Belastungen

Psychische Aspekte alternsgerechten Arbeitens können mithilfe der Ergebnisse der Evaluierung psychischer Belastungen evaluiert werden.

Entwicklung von Maßnahmen und Dokumentation

Hinweis!

Das Maßnahmenblatt soll lediglich als Orientierung dienen. Es ist in dieser Form NICHT für die Übernahme in die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente gedacht!

ZUSATZ-WERKZEUG „Grünes Licht für alle Generationen“

Das Zusatz-Werkzeug dient der Erarbeitung alters- und alternsgerechter Arbeitsbedingungen und Berufsverläufe im Erfahrungsaustausch mit MitarbeiterInnen, einzeln oder in Gruppen.

Es wurde als Unterstützung für folgende Zielgruppen entwickelt und steht kostenlos zur Anwendung zur Verfügung:

  • UnternehmerInnen, Führungskräfte und PersonalentwicklerInnen
  • Präventivdienste (Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik, Arbeits- und Organisationspsychologie, Sicherheits- und Gesundheitsmanagement)
  • Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP) und BetriebsrätInnen

Bitte gehen Sie vor, wie im Leitfaden beschrieben! Verwenden Sie dabei bitte die entsprechenden Arbeitsmaterialien!

Folgende Beispiele aus verschiedenen Branchen können Sie bei der Maßnahmenentwicklung unterstützen.

Dieser Artikel liefert Ihnen weitere wichtige Hintergrundinformationen.

Gender & Diversity:
Das Konzept „Gender und Diversity“ fließt auch in viele Bereiche der Evaluierung ein. Mehr Informationen zum Thema Gender und Diversity finden Sie unter: